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Fairtrade Zertifikat

Fairtrade Zertifikat

FAIRTRADE – das ethische Siegel der Eine-Welt-Bewegung

Das Siegel Fairtrade ist bekannt aus dem Lebensmittelsektor für Schokolade, Kakao, Kaffee, Zucker und Tee. Mittlerweile engagiert sich die weltweite Eine-Welt-Bewegung bei vielen verschiedenen Produkten wie Blumen, Früchten, Gemüse, Honig, Kosmetik, Kräuter, Nüsse, Reis und eben auch Baumwolle. Die wichtigste Zielsetzung des Fairtrade-Siegels ist, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kleinbauern in den Herkunftsländern der Produkte zu verbessern. Aktuell arbeiten rund 1.100 Kooperativen und Plantagen nach den Fairtrade-Standards. Diesen sind hunderttausende von Kleinbauern im Süden angeschlossen.

 

Der Norden reguliert die Preise durch Subventionen und Zölle

Die westlichen Industrienationen und allen voran der Baumwollproduzent USA machen den Kleinbauern in der südlichen Hemisphäre das Leben schwer. Die amerikanische Regierung und die EU subventionieren ihre Betriebe mit hunderten Millionen Dollar pro Jahr und halten so die Baumwollpreis künstlich niedrig. Fairtrade hat aus verschiedenen Studien ermittelt, dass alleine die US-Handelsbeschränkungen in den Ländern Benin, Burkina Faso, Tschad und Mali zu 43 bis 126 Millionen Dollar Verlust pro Jahr führen. Durch die künstlich gesenkten Baumwollpreise sinken Umsatz und Gewinn mit dem Rohstoff in den Ländern des Südens.

 

Faire Bezahlung über Weltmarktpreis

Ende 2013 arbeiteten 26 Produzentenorganisationen in neun Ländern der Erde nach den Fairtrade-Standards. Die Baumwollernte betrug 49.900 Tonnen, die von 59.700 Bäuerinnen und Bauern überwiegend in Afrika und Asien erzeugt wurde. Die Erzeuger erhalten von Fairtrade einen Preis pro Tonne, der je nach Marktgeschehen um bis zu 120 Prozent über dem Weltmarktpreis liegt. Ein Beispiel aus Burkina Faso: Im Jahr 2009 lag der Weltmarktpreis bei 22 Eurocent pro Kilogramm. Fairtrade zahlte seinen angeschlossenen Bauern jedoch 55 Eurocent pro Kilogramm. Neben diesen Erlösen zahlt Fairtrade nochmal 5 Eurocent pro Kilogramm als Prämie für Gemeinschaftsprojekte der Kooperativen. Daraus werden Schulen und Brunnen gebaut oder in die Gesundheitsvorsorge investiert. 

Fairtrade unterstützt darüber hinaus den ökologischen Landbau und zahlt dafür den Kleinbauern einen Bio-Aufschlag. Mittlerweile verzichten bereits 60 Prozent der Kleinstbetriebe auf chemisch-synthetische Dünger und Pestizide und ersetzen diese gesundheitsgefährdenden Substanzen durch organischen Dünger. Damit erhöhen sie zugleich den Gesundheitszustand der Kleinbauern. Denn im konventionellen Anbau leiden viele Bauern und ihre Familien durch den Giftstoffeinsatz an Fehlgeburten, Haut- und Atemproblemen.

 

Welche Produkte dürfen das Fairtrade-Siegel führen?

Nur Erzeugnisse, deren Rohstoffe zu 100 Prozent aus Fairtrade-Bedingungen stammen, dürfen das Siegel führen. Bei dem Cotton-Siegel darf nur Baumwolle verarbeitet sein, deren Ursprung bis zu den Kleinbauern nachzuverfolgen ist. Das Fairtrade-Siegel wird als Lizenz vergeben. Partnerfirmen verpflichten sich dabei, die Standards einzuhalten und nur für solche Produkte mit dem Siegel zu werben, die tatsächlich zu 100 Prozent aus Fairtrade-Betrieben stammen. 2015 gibt es 280 Unternehmen in Deutschland, die mit Fairtrade einen Vertrag abgeschlossen haben. Insgesamt prangt das Siegel auf über 3.000 Produkten.

 

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